Türchen 7

7. Dezember

Heute in unserem Kurz-Interview im Adventskalender IT-Sicherheit: Prof. Marc Fischlin, Sprecher des Sonderforschungsbereichs CROSSING.


Was hat Sie dazu bewogen, als IT-Sicherheitsforscher zu arbeiten? Was macht Ihnen besonderen Spaß daran?

Ich wünschte, ich könnte jetzt sagen, dass ich schon als Kind gerne Probleme geknackt habe. Hat sich bei mir aber erst im Studium so ergeben, und lag daran, dass an meine Universität Kryptographie-Kurse angeboten wurden und ich das dann interessant fand. “Serendipity” ist also wohl die banale, aber wahre Antwort. Ich mag das Gebiet, weil ich mathematisches Vorgehen mit algorithmischer Denkweise verbinden und dabei immer noch reale Probleme im Hinterkopf haben kann.

(Anmerkung der Redaktion: Serendipity, engl. bedeutet glücklicher Zufall)

Professor Marc Fischlin

leitet das Forschungsgebiet "Kryptographie und Komplexitätstheorie" an der TU Darmstadt und ist Sprecher des Sonderforschungsbereich CROSSING.

Was ist Ihr nächstes großes Projekt?

Das ist einfach: CROSSING Phase III. Bald läuft die zweite Förderphase aus und wir hoffen, die dritte Phase genehmigt zu bekommen, um unsere sehr gute Arbeit weiterführen zu können.

Zum Abschluss: Welchen IT-Sicherheits-Tipp kann jeder mit wenig Aufwand umsetzen, um sicher im Internet unterwegs zu sein?

Mit relativ wenig Aufwand geht heute 2-Faktor-Authentisierung. Mit dem Smartphone eine Aktion bestätigen, ist meistens nicht so schwierig, und macht Angriffe sehr unwahrscheinlich. Also: anschalten.


Die Fragen stellte Ann-Kathrin Braun.


Vielen Dank für das Interview, Professor Fischlin!

Mehr Informationen über CROSSING

finden Sie in unserer Imagebroschüre, die Sie sich hier herunterladen können.

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